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Kiefergelenkbehandlung, Behandlung von Gesichtsmuskelverspannungen

In breiten Bevölkerungsschichten ist eine Zunahme von Funktionsstörungen am skelettalen Halteapparat und den dazugehörenden Nerven zu beobachten. Ob Muskelverspannungen, Wirbelblockaden, Schulter- und Nackenschmerzen, Beckenschiefstände etc., die Kette von bekannten Leiden infolge Überanspruchung, Haltungsschäden oder mangelnder Bewegung ist lang.

Im zahnmedizinischen Bereich leiden ca. 30-35% aller Patienten unter auffälligen Beschwerden an Kau- und Gesichtsmuskeln und dem Kiefergelenk. Die Ursache kann vielschichtig sein. Ob nächtliches Knirschen (Bruxismus), schlecht passende Kronen oder Brücken, fehlende Zähne oder Zahnreihen, abgewetzte Prothesen, Zahn- und Kieferfehlstellungen, seelischer Stress usw. - all das kann zu einer Überlastung der Kiefergelenkstrukturen oder Muskulatur führen. Von Patienten vielfach beschriebene Symptome sind morgendliche Gesichtsverspannungen, neuralgieähnliche Beschwerden oder ein Knacken im Kiefergelenk. Zur Korrektur von Zahnfehlstellungen oder zur Entlastung der verspannten Kaumuskulatur oder entzündlich veränderter Kiefergelenkbereiche können so genannte Schienen eingesetzt werden. Diese aus Kunststoff im Dentallabor angefertigten Aufbissbehelfe gleichen Fehlbelastungen oder falsche Bewegungen des Kiefers und der Zähne aus und wirken somit schmerzlindernd. Vergleichbares findet man in der Orthopädie beim Einsatz von Schuheinlagen zur Korrektur von Beinlängen, Fußfehlstellungen etc..

Mit Hilfe einer einfachen, schmerzfreien Testungsmethode (manuelle Funktionsanalyse® nach Prof. Bumann) können Ursachen und mögliche Schäden im Kausystem frühzeitig erkannt und vielfach erfolgreich therapiert werden. Sollten Schäden im Gelenk bereits vorhanden sein, können diese ihrer Lage nach eingegrenzt werden und Therapiemaßnahmen zur Heilung oder Schonung dieser Bereiche eingeleitet werden.

Die manuelle Funktionsanalyse ist eine Möglichkeit ohne großen instrumentellen Aufwand (Röntgen, Magnetresonanztomogramm etc.), Schäden im Kiefergelenk dreidimensional zu erfassen.

Eine tiefergehende Überprüfung ist mit der instrumentellen Funktionsanalyse möglich.

Wir verwenden dafür die computerunterstützte DIR® - Methode, die eine besonders präzise Darstellung der Muskelaktivität ermöglicht.


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